1. Mannschaft spielt 3:3 in Speyer

Die Anfangsphase ging eindeutig an die Speyerer Mannschaft, die bereits in der ersten Minute eine gute Chance auf die Führung hatte. Der frühe erste Rückschlag für die TSG ließ daher nicht lange auf sich warten. In Minute 13 wurde ein Eckball per Kopf zur 1:0 Führung für Speyer verwertet.

Die Antwort der TSG ließ nicht lange auf sich warten und folgte eine Minute später, noch während die Tormusik lief. Gehrling spielte von halbrechts einen überragenden Ball auf Sonnenschein hinter die Kette der Abwehr und dieser ließ sich nicht lange bitte, nahm den Ball sauber an und schob ihn durch die Beine des Speyerer Torwarts zum 1:1.

In der Folge entwickelte sich ein temporeiches Spiel, in dem Speyer den Ton angab und immer wieder zu eher ungefährlichen Abschlüssen kam. Ärgerlich war das erneute Führungstor für Speyer. Nach einer erneuten Standardsituation wurde der Ball nicht richtig geklärt und der Ball sprang vor die Füße Speyers, die die Chance zum 2:1 nutzten.

Wieder war Bretzenheim offensiv gefordert und wieder lieferten sie. Nach einer tollen Kombination standen in der 40. Minute plötzlich Mlaka und Petrovic alleine vor dem Torwart. Mlaka legte den Ball quer und Petrovic schob im unnachahmlicher Torjägermanier zum viel umjubelten Ausgleichstreffer in die Maschen. Das erste Pflichtspieltor für Petrovic für die TSG. So ging es mit 2:2 in die Pause.

Nach der Pause entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Speyer gelang es dann jedoch in der 59. Minute mit der ersten vielversprechenden Offensivaktion ein drittes Mal in Führung zu gehen.

Diese hatte lange Bestand und in der Folge hatte Speyer einige Konterchancen, bei denen das Spiel entschieden hätte werden können. Das gelang Speyer jedoch nicht und somit blieb das Spiel bis in die Nachspielzeit offen und die TSG bekam noch ihre Möglichkeit einen Punkt aus Speyer mitzunehmen.

Nach einem langen Diagonalball von U19-Spieler Schnoor, legte Deserio den Ball quer auf den nach vorne beorderten Innenverteidiger Scherer, der in höchster Not elfmeterreif von einem Verteidiger des FC Speyer gefoult wurde. Der Schiedsrichter zeigte zu Recht auf den Punkt. Bubach schnappte sich den Ball und verwandelte eiskalt zum 3:3 Entstand (90+2.).

Die Freude über den Last-Minute Ausgleich kannte keine Grenzen. Somit konnte sich die TSG am Ende einen Punkt sichern, den sie sich mit Wille und großartiger Mentalität nach dreimaligem Rückstand hart erkämpft hat.

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