Erste Verbandsliga Niederlage der Vereinsgeschichte

Von Beginn an wurde eine konzentrierte Leistung geboten. Der Gegner wurde dominiert, die bekannte Spielphilosophie mit hohem Pressing und schnellem Kurzpasspiel über die Ketten wurde grundsolide von der Mannschaft umgesetzt. So wurden in der ersten Halbzeit einige aussichtsreiche Torchancen kreiert. So beispielsweise die von Jonas Gangl in der 20. Minuten, als er frei im Strafraum zum Torschuss kam, aber knapp den Ball über die Querlatte schoss. Auch Jacob Roden hatte sich nach ca. 35 Minuten stark durch die Verteidigung der Gäste durchgesetzt, den Abschluss jedoch knapp rechts daneben gesetzt. Kurz darauf musste er leider verletzungsbedingt ausgewechselt werden und wurde durch Carlos Portugall ersetzt.

Der Gegner aus der Pfalz wusste nicht zu überzeugen, spielte sehr viele lange Bälle und erspielte sich wenige Torchancen. Mit einem klaren Chancenplus ging es in die Halbzeit.

Auch nach Wiederanpfiff wusste die TSG zu überzeugen und kam zu glasklaren Torchancen. Der zur neuen Saison verpflichtete Flügelspieler Gustavo Rudy verfehlte es kurz nach der Pause seinen ehemaligen Mitspielern von Kandel einen einzuschenken. Aus halblinker Position schoss er aus ca. 11 Metern knapp rechts vorbei, nachdem ein Schuss von Mittelfeldspieler Yasar geblockt wurde und Rudy vor die Füße fiel. 

Die Gäste kamen nach der Halbzeit etwas besser in die Partie und kamen zu ein paar Kontergelegenheiten, ohne jedoch hieraus klare Torchancen zu erzwingen.

In der 60. Minute setzte sich TSG Mittelstürmer Jonas Gangl gut durch, konnte jedoch mit seinem schwächeren linken Fuß den Gästetorwart nicht überwinden. Im direkten Gegenangriff der Pfälzer zog Pascal Huell aus der Distanz ab und traf per Traumtor ins rechte obere Eck. TSG Torwart Nico Mock war bei diesem „Sonntagsschuss“ ohne Chance. Von diesem doch unverdienten Führungstreffer geschockt, wurde das Spiel der Bretzenheimer etwas hektisch. Es wurden sich zwar dennoch noch Torchancen erspielt, diese waren jedoch nicht mehr so zwingend wie zuvor. Auch Trainer Daniel Pollner lies sich von der Hektik anstecken und lies sich in der 90. Minute zu einer unnötigen Aktion hinreißen, als er dem Gegner den ins Aus gegangen Ball etwas zu energisch hinwarf und dieser dies dankend annahm und theatralisch zu Boden ging. Der Schiedsrichter bestrafte dies mit einer roten Karte für Pollner. 

Kurz danach ertönte der Schlusspfiff. Mindestens ein Punkt wäre hier verdient gewesen, doch an der Leistung gab es im Großen und Ganzen nicht viel auszusetzen. Die Mannschaft ist und bleibt hochmotiviert sich der neuen Liga vorzustellen. Die nächste Chance  hierzu gibt es bereits am kommenden Mittwoch beim Auswärtsspiel bei der TuS 07 Steinbach. (SP)

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