Ausrufezeichen der Dritten

Am Sonntag konnte die 3. Mannschaft der TSG mal wieder einen Sieg ergattern und was für einer es war. Gegen die leicht favorisierten Gäste der 2. Mannschaft aus Oppenheim war die Truppe von Daniel Laube und Lennart Grundei von Anfang an bei der Sache. Trotz ununterbrochenem Regen und eisigen Temperaturen war jeder der TSG von Anfang an heiß.

Zunächst wurde hinten dicht gemacht und sich an die schwierigen Platzverhältnisse gewöhnt, ehe sich dann Benedikt Geiben, der in der Abwesenheit von Leon Eden als Mannschaftskapitän fungierte, in der 26. Minute nach einer Ecke ein Herz fasste und einfach mal die Pille volley, mit dem schwachen Fuß wohlgemerkt, aus 18 Metern ins Netz schlug.

Alles sah erstklassig aus doch nur 6 Minuten später schoss Pietro-Danilo Siragusa, nach einer vorausgegangenen abseitsverdächtigen Position, ein ebenso schönes Volleytor von der Strafraumgrenze.

Ein kleiner Schock für die 3., die doch bis jetzt so souverän aufspielte. Doch man lies sich nicht verunsichern und machte da weiter wo man aufgehört hatte. Ferdinand Lorek setzte in Mittelstürmermanier einen Kopfball an den Pfosten ehe es mit dem 1:1 in die Pause ging.

Allen war in der Pause klar, dass man genauso weiter machen musste, hier noch nichts entschieden war und der Tabellen 4. aus Oppenheim immer für ein paar Tore gut waren. Und genau so wurde anschließend auch agiert. In der 60. Minute wurde die erste Auswechslung der TSG getätigt. Lorin Armbruster kam für den starken Marvin Wagner, der sich an dem Tag gleich zwei Kisten verdiente. Diese Auswechslung war ein Geniestreich von Laube und Grundei, denn keine 3 Minuten später schlug Armbruster einen wunderschönen Ball auf den Kapitän Geiben, der den Ball Richtung Grundlinie trieb und diesen eben unter „leichter“ Nachhilfe der Gäste, in deren Tor pfefferte.

Die Euphorie war durchs ganze Stadion zu spüren, nur auf der Bank der Gäste nicht. Nur 5 Minuten später, hatte der Kapitän der TSG sogar noch sein 3. auf dem Fuß, doch im 1 gegen 1 gegen den Keeper wollte er es zu schön machen. In der 70. Minute wurde schließlich Benedikt Geiben ausgewechselt, der ein riesen Spiel, trotz Knieprobleme, machte. Für ihn kam Martin Bermuth, welcher später auch noch ins Rampenlicht rutschen sollte.

Es war der ganzen Mannschaft klar, auf einem 2:1 darf man sich nicht ausruhen und so drang man weiterhin nach vorne. Hierbei ist anzumerken, dass während der ganzen 2. Halbzeit die Gäste keine einzige nennenswerte Torchance hatten. Ein mächtiges Lob an die Defensivarbeit der Mannschaft. In der 80. Minute wurde dann der 3. Wechsel getätigt. Eroll Asani kam für Dauerläufer Ferdinand Lorek. Bei den letzten beiden Wechseln zeigten die Trainer der TSG wieder ihr Geschick, denn in der 90. Minute verlängerte Asani einen hohen Ball unnachahmlich per Kopf zu Bermuth, der nach dem er 10 Minuten zuvor den Ball aus 3 Metern gegen den Torwart setzte, sich nicht zweimal bitten lies und das 3:1 festschraubte.

Damit war der 1. Sieg nach 5 sieglosen Partien geschafft. Sollte die TSG immer so aufspielen muss sie sich vor niemandem fürchten. Doch was war das besondere an diesem Spiel? War es Benedikt Geiben mit seinen „zwei“ Toren, Felix Vollmer und Jens Köhler, die hinten jedes Ding raus hauten, das richtige Händchen des Trainergespanns oder doch die zwei Kisten von Marvin Wagner? Ich würde sagen, es war alles zusammen. Die 3. Mannschaft freut sich damit auch auf die kommende Woche. Dort spielt man gegen Tabellennachbar Vitesse Mayance und kann wieder ein Schritt in die richtige Richtung machen. Über Unterstützung wird sich immer gefreut! (JO)

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